Neue Fläche für SoliLa!

Seit heute am Samstag den 4.5.2013 befindet sich SoliLa! solidarisch Landwirtschaften nach einem Jahr Landlosigkeit- auf der Fläche Drygalskiweg 49, im 21 Wiener Gemeindebezirk die im Besitz des Wiener Bereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds steht.

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Aktuelle Termine

Samstag 4.5.2013

18:00 Plenum auf der Fläche: Drygalskiweg 49 Nähe U1 Station Kagran

Sonntag 5.5. 2013

11:00 Plenum— allealle Interessierten herzlichst eingeladen!

14:00 Nachbar*innencafé (bringt lecker Kuchen und Kekse!!!) auf der Fläche: Drygalskiweg 49 Nähe U1 Station Kagra

15:00 RoR Workshop

 18.00 „Maja“ spielt
18:00 Recht auf Stadt Treffen

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Ticker für heute 4.5.2013

21:00 Wir sind noch immer 60 Leute – der Gänseblümchen-Wagen steht da. Und damit auch ein Trakor!!! Das Plenum ist aus und die Stimmung ist sehrsehr gemütlich. Überall stehen schon Zelte. Es wird Volleyball gespielt und hier und da finden Workshops statt. Das Klo ist in Gang und Leute arbeiten immer noch in den Beeten. Scheint eine ruhige Nacht zu werden!

19:00 Pizzeria Anarchia is mit Pizza gekommen – dazu gibt’s Seitan-Grillerei. Die Gänseblümchen kommen gerade mit einem Wagen und die Somme kommt raus – Plenum läuft.

18:00 Plenum

17:30 Verfassungsschutz und Polizei sind weg. Es sind rund 80 Menschen auf der Fläche und essen Nachspeise  – lecker Crépes! Weitere Beete werden angelegt. Kinder sind da und die Nachbar*innen schauen immer wieder vorbei und versprechen lecker Kuchen fürs morgige Nachbar*innencafé um 14:00. Mittlerweile steht ein Plenums- und Versorgungszelt, die Küche, der Wasseranschluss und beinahe schon das Klo – juhu juho!

15:18 Der Verfassungsschutz ist da sonst ist alles ruhig. Es gibt lecker Essen!

14:44 Die Staatsanwaltschaft ist jetzt da – der angebliche Pächter scheint eine  Klage auf Kostenersatz wegen der Nutzung der Wiese einreichen zu wollen. Sonst ist es eher entspannt. Die Polizei ist nicht konfrontativ. Niemensch wurde bisher aufgeschrieben. Die Nachbar*innen scheinen Großteils positiv gesinnt.

14:15 Der angebliche Pächter scheint nicht bereit zu sein einen Haftungsvertrag zu machen. Wir bleiben aber dran. Es scheint keine akute Räumungsgefahr im Moment zu geben. Es befinden sich zwischen 70 und 100 Menschen auf der Fläche. Gerade entsteht ein Kostnixlädlein und viele weitere Dinge sind im Aufbau.

14:00 Verhandlungen finden mit dem angeblichen Pächter statt ob es eine Art Haftungsvertrag geben kann damit er nicht für Dinge die auf der Fläche geschehen zur Verantwortung gezogen werden kann. Er hat vom Wiener Bereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds die Weisung bekommen niemanden auf die Fläche zu lassen….Mal sehen

Die Küche wird aufgebaut und das erste Feld ist im entstehen-Jippie!

13:54 Der angebliche Pächter gibt der Polizei einen Bericht. Wenn er die Räumung veranlasst braucht es keinen richterlichen Bescheid um die Räumung durchzuführen. Die Fahrräder müssen von der Straße weg, sonst holt sie die Feuerwehr. Beratung über weiteres Vorgehen im Plenum.

13:50 Der angebliche Pächter und die Polizei sind da. Kurzes Plenum und weiterer Aufbau der Infrastruktur. Das Essen ist auf dem Weg!!!!

13:45 Es finden gerade Gespräche mit Nachbar*innen statt. 2 Polizeiautos und ein Bus sind im anrollen.

13.36 Der angebliche Pächter der Fläche war gerade da und hat gedroht die Polizei zu rufen. Plenum jetzt!

13.12 Sind auf der Fläche, cirka 60 Menschen mit ihren Velos – alle hinkommen : Drygalskiweg 49 Nähe U1 Station Kagran! C U there

13:04 wir sind gleich da – tralitrala!

12:35 Sind bei der Spittelau. Alles ruhig.;)

12:17 Sind gestartet und fahren dem Ring entlang.Juhuu!

12.05 Bereitmachen zur Abfahrt! Klingeling!

11.40 Eintrudeln im Park. Wir sitzen im Gras und warten zusammen. Freuen uns auf zahlreiche Freund*innen. Sind jetzt ca 50 Menschen. Abfahrt um 12.00

Treffpunkt jetzt um 11.00 im Sigmund Freud Park – 1090 Wien

Kommt alle!!!

Die RH Nummer wird in Kürze hier erscheinen.

Das Infotelefon ist ab heute erreichbar unter: 068181190065

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Spaten für den Garten

Liebe Sympatisant_innen und supporter_innen,

wir suchen noch Spaten und anderes Gartenwerkzeug und würden uns sehr freuen wenn da jemand einen tip hat! Einfach über die schwarzeretich[ät]riseup.net kontaktieren. Danke!

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SoliLa goes Anarchistisches Radio

Heute Abend um 20 Uhr werden SoliLas beim anarchistischen Radio sein um über den Tag des kleinbäuerlichen Widerstands (17. April) zu sprechen.
Es wird also auch einen kleinen Rückblick auf das letzte SoliLa-Jahr geben sowie aktuelle Infos dazu was gerade passiert und in naher Zukunft passieren wird.
Darüber hinaus wird auch darüber gesprochen werden in wie fern die Kämpfe in Wien auch in größere Kämpfe rund um das Thema Land und Landwirtschaft in Europa eingebettet sind. Dazu gibt es auch einen Beitrag zur ZAD in Frankreich, die Zone a Defendre, eine Landbesetzung, die sich gegen den Bau eines Riesenflughafens (und die dazugehörige Welt 😉 wehrt – bislang erfolgreich wenn auch nicht Strapazen- und Repressionsfrei.
Weitherhin wird die europaweite Konstellation Reclaim the Fields und eine neue Studie zum Thema Landgrabbing in Österreich vorgestellt.
Hier nochmal die angekündigten Termine zum Eintragen 😉

25.-28.April: Anarchist Black Cross Soli-Festival im Hause EKH

27.April: Demo und Landbesetzung in Avignon, Frankreich gegen den LEO ein weiteres europäisches Infrastrukturprojekt. Eine neue Zone a Defende?

1.Mai: Mayday Parade vom Yppenplatz bis zum Augartenspitz und Straßenfest bei der PizzAria Anarchia. Dort wird es auch einen Infostand von „Recht auf Stadt“ geben, eine Platform, die sich gerade gründet und zum gleichnahmigen Thema arbeitet.

4. Mai: !!!Landbesetzung!!! in Wien …. see this blog for details coming soon ….

5-16. Juni: Crossroads Festival (Dokumentarfilm und Diskurs) in Graz

Also, Heute Abend ab 20 Uhr Radio Orange auf 94.0 FM hören oder im livestream unter www.o94.at

Oder hier zum nachhören!
Hier gibts eine vorherige Sendung zum Thema La ZAD und Reclaim The Fields.

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Tag des kleinbäuerlichen Widerstands- Bepflanzungsaktion. Mi 17. April, 17 Uhr, Siegmundfreud Park

Feiert den 17. April mit uns!

Mit einer feinen Bepflanzungsaktion, Clownerie, Musik, Siebdruck, und
Smoothies im Siegmundfreud-Park vor der Votivkirche wird heuer ab 17 Uhr
der Tag des kleinbäuerlichen Widerstands gefeiert – sei mit dabei!

Ein Hoch auf alternative Wohnformen, ein Hoch auf antikapitalistische
lokale Lebensmittelproduktion!

Es ist wieder April, es nicht nur endlich richtig schön warm geworden, ist
auch wieder der Tag des kleinbäuerlichen Widerstands.

SoliLa und die Wagenburg Gänseblümchen laden euch in diesem Sinne ein,
gemeinsam diesen Tag zu begehen. Wir wollen einen fahrbaren Gemüsegarten
bepflanzen und be-säen um der Ernährungssouveränität wieder ein kleines
Stückchen näher zu kommen. Auf 12m² fahrendem Beet, der von einem Traktor
gezogen von den Toren der Seestadt Aspern bis in den Siegmundfreud-Park
vor der Votivkirche reist, werden wir Tomaten, Kürbis und Co. zum Sprießen
bringen.

Die Künstler-Wagenburg Gänseblümchen wird in diesen Tagen erneut von ihrem
Platz in der Seestadt vertrieben und wartet nach wie vor auf konstruktive
Gespräche. Dies ist nur ein Beispiel einer Stadtpolitik, die
experimentelle, kreative Wohnformen am liebsten vertreiben würde.
Das Gänseblümchen lässt sich aber nicht vertreiben, genauso wenig wie
SoliLa diesen Frühling landlos bleiben wird… Das fahrende Gemüsebeet ist
ein Teil der Wagenburg und und ihr könnt mithelfen und Widerstand säen.
Wer Widerstand sät, erntet Vielfalt!

SoliLa solidarisiert sich mit dem Gänseblümchen und möchte mit den
fahrbaren Pflanzen darauf aufmerksam machen, dass es immer noch kein Stück
Land für ihr Projekt zu geben scheint. An diesem 17. April stellen wir
erneut die Frage, wer Zugang zu Stadt und Land hat – und fordern diesen
zugleich ein! Wir möchten euch einen schmackhaften Vorgeschmack auf unsere
Landnahme am 4.Mai schmecken lassen, an dem wir uns ein Stück Land
wiederaneignen werden. WoWieWannWarum erfahrt ihr wie immer auf
17april.blogsport.eu.

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Radio Orange Sendung online

Die Radio Sendung „Sie pflügen den Boden, sie eggen und säen“ vom 11.4.13 kann nun online gehört werden:
cba.fro.at/108440
In der Sendung geht es um den 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, und auch SoliLa kommt zu Wort (gleich zu Anfang)! Für mehr Infos zur Sendung einfach dem Link folgen. Viel Spaß beim Hören!

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Es geht weiter… Aufruf zur gemeinsamen Landnahme am 4. Mai


SoliLa -Solidarisch Landwirtschaften
SoliLa ist seit der Räumung der ihrer Fläche in Jedlersdorf im April 2012 landlos. SoliLa steht aber weiterhin für die Aneigung der Lebensmittelproduktion, bedürfnissorientiert, lokal, antikapitalistisch. Wir wollen ein gemeinschaftlich-nachbarschaftliches Projekt aufbauen, in dem lokal Gemüse angebaut wird, durch das Grün- und landwirtschaftliche Flächen in der Stadt erhalten werden, und das ein emanzipatorischer Ort sein möchte, Weiterlesen

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Einladung vom Wieserhoisl, Hofkollektiv

Liebe Leute!

Wir möchten euch ganz herzlich zum SAATGUTAKTIONSTAG am 13. April in Graz
einladen:

Säen und ernten was unser Herz begehrt!

Weltweit setzen sich immer mehr Menschen für den freien Zugang zu Saatgut
als Voraussetzung für Ernährungssouveränität ein. Die aktuellen Pläne der
EU-Kommission sehen jedoch etwas ganz anderes vor: Noch heuer soll eine
neue EU-weit gültige Saatgutverordnung erlassen werden. Ein noch
inoffizieller Entwurf sieht katastrophale Verschlechterungen für
Bäuerinnen und Bauern, Gärtner_innen und Saatguterhaltungsorganisationen
vor. Weiterlesen

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SoliLaSoliParty am 22.3.

Landlos unglücklich setzen wir uns in Bewegung, bleiben in Bewegung, bleiben auf der Suche, bleiben wütend, bleibend fragend, bleiben? Bleiben wir diesen Frühling um ein Stück Land landzubewirtschaften, solidarisch! Für den Zugang zu Land, für die Lebensmittelproduktion in unserer Hand. Für eine andere Stadtlandwirtschaft, eine ländliche Stadt, eine Statt-stadt. Statt Stadt nicht selbstbestimmt zu gestalten, gestalten bunte Gestalten Land in der Stadt. Gegen den Landraub, gegen die Spekulation mit der Erde und den Lebensmöglichkeiten der Menschen. Her mit dem schönen Leben! Wer wehrt sich mit uns dagegen, denn Ausbeutungsbeziehungen sind ausgezogen um das Ausleben von Andersartigkeit auszumerzen, um uns Ellenbogen statt Flügel ausfahren zu lassen. Aber Solidarität stirbt nicht, erstickt nicht im Keim, ist schon gesät, überall. Wir sind überall, es keimt schon, es ist Frühling, es ist immernoch 5 vor 12. In Industrieller Nahrungsmittelproduktion sieht mensch schon den Beton wachsen, uniform steht das Korn, stehen die in Form gegossenen Gurken der schurken. Gegen Reih und Glied in law and order. Für eine bedarfsorientierte kleinteilige lokale Produktion. Gegen Nahrungsmittel, für Lebensmittel. Denn ohne Mampf kein Kampf. SoliLa ist Mampf für den Kampf, für kleine Projekte ohne Kapital, für Selbstbestimmung in Stadt und Land, für gemeinsames, solidarisches Zusammenleben aller. Für die ganze Bäckerei. Für die ganze Karotte, nicht die ohne Liebe, die Landdiebe ohne Liebe aus Erde ziehen – für Sand im Getriebe! Kapitalistische Karotten ausrotten, rotten wir uns zusammen, und lassen antikapitalistische Rüben und Bohnen da drüben im Feld wohnen. Ein befreites Feld, unser Feld und unsere Welt, wie sie uns gefällt. Resistance is fertile! Solidarisch landwirtschaften und leben jetzt!

Am 22.3. Soli für SoliLa, Knete für die Beete, und zwar mit Mampf und Siebdruck, Bands und Auflegerei, und allerlei mehr. Ab 21 Uhr im Tüwi, Peter-Jordan 76. Ecke Dänenstrasse, 1190 Wien.

17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, unserem Tag der Wiederaneigung der Lebensmittelproduktion und dem Recht auf Stadt.

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