SoliLaSoliParty am 22.3.

Landlos unglücklich setzen wir uns in Bewegung, bleiben in Bewegung, bleiben auf der Suche, bleiben wütend, bleibend fragend, bleiben? Bleiben wir diesen Frühling um ein Stück Land landzubewirtschaften, solidarisch! Für den Zugang zu Land, für die Lebensmittelproduktion in unserer Hand. Für eine andere Stadtlandwirtschaft, eine ländliche Stadt, eine Statt-stadt. Statt Stadt nicht selbstbestimmt zu gestalten, gestalten bunte Gestalten Land in der Stadt. Gegen den Landraub, gegen die Spekulation mit der Erde und den Lebensmöglichkeiten der Menschen. Her mit dem schönen Leben! Wer wehrt sich mit uns dagegen, denn Ausbeutungsbeziehungen sind ausgezogen um das Ausleben von Andersartigkeit auszumerzen, um uns Ellenbogen statt Flügel ausfahren zu lassen. Aber Solidarität stirbt nicht, erstickt nicht im Keim, ist schon gesät, überall. Wir sind überall, es keimt schon, es ist Frühling, es ist immernoch 5 vor 12. In Industrieller Nahrungsmittelproduktion sieht mensch schon den Beton wachsen, uniform steht das Korn, stehen die in Form gegossenen Gurken der schurken. Gegen Reih und Glied in law and order. Für eine bedarfsorientierte kleinteilige lokale Produktion. Gegen Nahrungsmittel, für Lebensmittel. Denn ohne Mampf kein Kampf. SoliLa ist Mampf für den Kampf, für kleine Projekte ohne Kapital, für Selbstbestimmung in Stadt und Land, für gemeinsames, solidarisches Zusammenleben aller. Für die ganze Bäckerei. Für die ganze Karotte, nicht die ohne Liebe, die Landdiebe ohne Liebe aus Erde ziehen – für Sand im Getriebe! Kapitalistische Karotten ausrotten, rotten wir uns zusammen, und lassen antikapitalistische Rüben und Bohnen da drüben im Feld wohnen. Ein befreites Feld, unser Feld und unsere Welt, wie sie uns gefällt. Resistance is fertile! Solidarisch landwirtschaften und leben jetzt!

Am 22.3. Soli für SoliLa, Knete für die Beete, und zwar mit Mampf und Siebdruck, Bands und Auflegerei, und allerlei mehr. Ab 21 Uhr im Tüwi, Peter-Jordan 76. Ecke Dänenstrasse, 1190 Wien.

17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, unserem Tag der Wiederaneigung der Lebensmittelproduktion und dem Recht auf Stadt.

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