SoliLa im und post- Sommer

Was tut sich?

SoliLa hat lang nichts von sich hören lassen und möchte nun von einem ereignisreichen Sommer erzählen, in dem trotz Landlosigkeit viel spannendes geschah.

Nachdem die Verhandlungen im Sommer über die Nutzungsmöglichkeit der Fläche von Seiten der Boku abrupt beendet wurden, ist SoliLa landlos und gerade dabei wieder Zugang zu Land zu gewinnen.

Wir verurteilen die Art der Boku die Verhandlungen zu führen, fühlten uns mit leeren Interessensbekundungen ruhig gehalten und dann mit Verweis auf Sachzwänge abgespeist. Die Boku hat scheinbar nach wie vor kein Interesse an emanzipatorischen Projekten junger Menschen und dem Aufbau alternativer Landwirtschaft und Lebensweisen.

Das ist schade und zeigt einmal mehr, dass Universitäten meist Herrschaftsinteressen folgen anstatt Menschen zu kritischem Denken und einem selbstbestimmten Leben anzuregen. Es wird uns aber nicht davon abhalten solidarisch zu landwirtschaften, dissidentes Wissen zu verbreiten und weitere Halbinseln gegen den Strom zu schaffen.

SoliLa ist derzeit auf Landsuche, vernetzt sich, bildet sich fort und macht politische Arbeit als teil von verschiedenen Projekten oder Veranstaltungen.

Wir gestalteten workshops auf der Aktionsakademie

http://www.attac.de/aktuell/aktionsakademie/aktionsakademie-2012/

und bei der Sommerakademie zum Thema „Wege aus der Krise“ am Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktforschung in Schlaining.

http://www.aspr.ac.at/sak.htm

Außerdem fuhren manche von uns zum europaweiten Reclaim the Fields Treffen nach Nantes, Frankreich (siehe auch Blogeintrag Reclaim the Fields Treffen auf der ZAD oder Seite Reclaim the Fields)

Bei dem kultur-politischen Programm der WienWochen beteiligte sich SoliLa! gemeinsam mit AgrarAttac und organisierte Aktionstage zum Thema der Nahrungsmittelversorgung in Wien. Auch Jedlersdorf war eine Station auf der Radtour welche es sich zum Ziel setzte, soziale Kämpfe entlang der Wertschöpfungskette miteinander in Beziehung zu setzen und Alternativen aufzuzeigen.

http://www.wienwoche.org/de/programm/

Sogar im Kino war SoliLa! zu sehen – der Film „Wir sind gekommen um zu bleiben“ von Nikolai Ritter wurde als Vorfilm beim Garten-Filmfestival im Augarten gezeigt:

http://filmarchiv.at/show_content.php?action=showsingle&pr_id=2798&pr_filter_monat=8&pr_filter_jahr=2012&pr_such_jahr=0&pr_such_begriff=

Wir hoffen ihn auch bald auf unserem blog zu verlinken.

Auch die inhaltliche Beschäftigung mit den Themen Zugang zu Land, Spekulation und Verbauung von landwirtschaftlichen Flächen wollen wir weiter führen. Dazu arbeitet SoliLa! in einem europäischen Forschungsprojekt zu Landgrabbing und Widerstand in Europa mit. Die Ergebnisse sollen pünktlich zum nächsten 17.April publiziert werden – der globale Tag des kleinbäuerlichen Widerstands.

Als nächstes wird SoliLa einen Beitrag beim Elevate Festival 2012 in Graz bringen.

Und der nächste Frühling kommt bestimmt…

 

Ideen und Mitmachdrang sind immer herzlich willkommen! Nehmt Kontakt zu uns über den schwarzen Rettich schwarzerettich -at- riseup.net zu uns auf 🙂 wir freuen uns.

Wer auf die mailingliste möchte schreibt an schwarzerettich -at- riseup.net. oder trägt sich gleich selbst ein auf: https://lists.riseup.net/www/subscribe/solila-infoliste.

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