Kontakte und Telefonnummern

Info- und Pressetelefon: 068181190065           Rechtshilfenummer für den 4.5.: 068183744894 E-mail:schwarzerettich@riseup.net

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ZUM NEUEN BLOG

Wir haben einen aktuellen blog erstellt. Dieser ist nun das Archiv!

Der neue blog ist unter solila.blogsport.eu zu finden!

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Pressekonferenz ohne Stadtrat Ludwig

Dr. Ludwig, Stadtrat für Wohnbau, war bei der Pressekonferenz NICHT anwesend. Das Auftreten der als Dr. Ludwig vorgestellten und sich für solidarisch erklärenden Person war eine Inszenierung. Diese ist auf dem “Beet” der Kommunikationsguerilla gewachsen. Kommunikationsguerilla, auch als Informationsguerilla oder Medienguerilla bekannt, ist eine Kunst- und Protestform bei der gezielt Informationen oder Desinformationen eingesetzt werden. Eine bekannte Vertreterin dieser Protestform ist die Gruppe „Yes Men“ (siehe zb. : https://de.wikipedia.org/wiki/The_Yes_Men).

Die Inszenierung des Dr. Ludwig (bewusst StadtRAD genannt) bei der Pressekonferenz sollte aufzeigen, wie einfach der politisch notwendige Schritt des Dialogs sein könnte. Wie bereits berichtet, gibt es vonseiten der Stadt nach wie vor keine Gesprächsbereitschaft. Am Freitag vor der Pressekonferenz versuchten einige SoliLa! Aktivist*innen zum zweiten Mal Stadtrat Ludwig für ein Gespräch anzutreffen. Als Antwort wurde das Rathauswachpersonal gerufen.

Wir fordern ein Gespräch mit den Zuständigen des Wohnfonds sowie Stadtrat Ludwig, um über die Nutzung der ehemaligen Brachfläche zu diskutieren.

Wir fordern reale Partizipationsmöglichkeiten in der Stadtgestaltung und einen konstruktiven Dialog über den Umgang mit Brachflächen.

 

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Eure Stimme ist gefragt!

Liebe Unterstützer_innen des Kollektivs SoliLa und der Landbesetzung heuer,

wir brauchen eure Stimmen! Wir sammeln bis morgen früh die verschiedensten
Stimmen zur Frage "warum SoliLa" für ein Schreiben an die Stadt und den
Wohnfonds. Dazu möchten wir euch auffordern ein kurzes Statement zu
schreiben, einen Satz dazu, weshalb SoliLa eurer Meinung nach wichtig ist
und bleiben sollte, oder was SoliLa für euch ist und bedeutet.
Einfach hier posten (unter dem Artikel bei "post Kommentar") oder schreibt an 
SoliLa@riseup.net

Wir freuen uns schon auf eure Statements!
Eure SoliLa
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Brief an Dr Michael Ludwig

Diesen Brief hinterliessßen die Personen die heute Morgen beim Büro Dr. Ludwig zu besuch waren, da keine direkten Gespräche stattgefunden haben.

Sehr geehrter Herr Stadtrat Ludwig,

da es uns heute früh weder möglich war mit Ihnen ein persönliches Gespräch zu führen, noch einen Termin dafür zu vereinbaren, wenden wir uns auf diesem Wege an Sie.

Unser Wunsch wäre einen persönlichen Gesprächstermin mit Ihnen und dem Kollektiv SoliLa! in absehbarer Zeit zu finden um in einen konstruktiven Dialog zu treten.

In diesem Gespräch wollen wir etwaige Möglichkeiten zur Zwischennutzung oder einer prekären Pacht diskutieren.

Ziel soll es sein, die Lage zu entspannen und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten, die für alle Parteien annehmbar sind.

Wir Hoffen auf schnelle Antwort um dem demokratischen Gedanken von Partizipation der Bürger*innen in der Stadtgestaltung nachzukommen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Kollektiv SoliLa! (Solidarisch Landwirtschaften!)

P.S.: unsere Infonummer 068181190065

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Erneuter Besuch beim Büro Dr. Ludwig. Gedächtnisprotokoll

Securities statt Verhandlungen

10. Mai 2013; 8:44 uhr

3 Personen der SoliLa! waren zu besuch im Büro vom Stadtrat Dr. Michael Ludwig

Nach dem klingeln der Glocke wird die Tür nur einen kleinen Spalt für uns geöffnet und eine scheinbar sehr scheue Sekretärin mit Wachmmann im Rücken fragt uns was wir wollen.

Auf die Frage ob Herr Ludwig da ist um mit den 3 Menschen der SoliLa in Dialog zu treten antwortet die Dame dass er nicht hier sei und für einen Gesprächstermin wäre es notwendig im Büro für Mieterhilfe einen Termin zu beantragen, ebenfalls werden auch keine Nachrichten entgegengenommen.

Nach dem Ortswechsel sitzen wir im Beratungsbüro der Mieterhilfe, eine Person der Beratung hört sich unser Anliegen an und bemerkt, dass sie nur für rechtliche Beratung da sei. Daraufhin versucht die Person uns eine Gesprächspartner*in per Telefon zu besorgen. Bei einem Anruf im Büro von Herrn Ludwig erfolgt folgender Wortwechsel:

Mieterhilfe:

„ Hier sitzen 3 Herrschaften von SoliLa! Und bitten um einen Gesprächstermin bei Herrn Ludwig.“

Antwort vom Büro Ludwig:

„ Wir werden uns darum kümmern, es wird jemand geschickt.“

kurz darauf sitzen wir im Vorraum des Mieterhilfe-Büros und 3 Sicherheitskräfte der Rathauswache betreten den Raum und gehen ins Büro der Beratung und fragen wer die Störenfriede seien. Die Beratung antwortet, dass wir nicht stören und die Sicherheitskräfte beginnen mit ihr zu diskutieren.

Die 3 verschwinden wieder unverrichteter Dinge.

Ich schreibe dieses Gedankenprotokoll mit Hilfe der anwesenden Personen.

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Pressekonferenz nach ausbleibender Räumung

Die angedrohte Räumung heute morgen hat nicht stattgefunden und wir sind immernoch auf unserem Feld! Es waren zwar zwei Polizeistreifen vor Ort, die aber wieder abzogen, nachdem sie sich versichert hatten, das keine Randale stattfanden. Und auch nachdem ihnen der Grund der Besetzung erklärt wurde, nach den Stichworten “peak soil” und “peak oil” fuhren sie davon, wohl um noch die Tankfüllung auszukosten.

Die angekündigte Pressekonferenz fand pünktlich auf der Fläche statt und wurde von diversen Medien besucht.Vertreten waren Maria Vogt (Kleinbäuerin und Mitglied der ÖBV Via Campesina), Franziskus Forster (Agrar Attac), Aktivistinnen von SoliLa sowie dem Bündnis Wilder Wohnen.
Im Laufe der PK wurden die Zusammenhänge zwischen Wohnbau, Leerstand und Ernährungssovueränität erläutert und die verschiedenen Redner_innen bezogen Stellung zu den zugrunde liegenden Problematiken. Maria Vogt betonte die prekäre Situation von Kleinbäuer_innen in Österreich und verwies zusammen mit Franziskus Forster auf den rapiden Verlust von landwirtschaftlichen Nutzflächen. Pro Tag wird ca. 20 ha landwirtschaftlicher Boden versiegelt. Damit einher geht das drastische Höfesterben und die Verdrängung von Kleinbäuer_innen aus der Landwirtschaft.

Die PK kann hier als Audiodatei nachgehört werden.

Nach dem Erfolg der PK und der ausbleibenden Räumung setzten sich die Aktivitäten auf der Fläche fort. Es wurde ein Erdkeller ausgehoben um ihn als “natürlichen Kühlschrank” zu verwenden.

Das weitere Programm kann wie immer unter “Programm” nachgelesen werden. Wir laden alle ein zur Fläche zu kommen und euch selbst ein Bild zu machen.

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Artikel von Andreas Exner: Land gehört niemandem und daher allen

http://www.social-innovation.org/?p=4641
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Pressekonferenz: Landgrabbing auch in Wien? Wohnfonds droht SoliLa! mit Räumung des besetzten Stück Lands. Presskonferenz zu Landkonflikten, Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen und Widerstand in Europa und Wien

Pressekonferenz

Ort: Drygalskiweg 49, 1210 Wien

Zeit: Freitag 10. Mai, 9:30 Uhr

Seit 4. Mai bewirtschaftet SoliLa! ein brachliegendes Stück Land im Donaufeld. Die Besetzung ist akut von Räumung bedroht. Der Wohnfonds als Eigentümer will die Fläche morgen, Freitag räumen lassen.

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Neuigkeiten vom solidarischen Acker

Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt- und wir pflanzen auf dem schönen Solila Feld!

Der Tag allerdings begann nicht so entspannt.

Schon früh Morgens “besuchte” uns der Nachbar, welcher ein prekäres Nutzungsübereinkommen mit dem Wohnfonds Wien für diese Fläche hat. Weiterlesen

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SoliLa! stattet dem Wohnfonds und Stadtrat Ludwig einen Besuch ab

Der Wohnfonds geht nicht auf den konstruktiven Verhandlungsvorschlag von SoliLa! ein. Statt dessen droht er weiterhin die Fläche räumen zu lassen. Zusätzlich wurde uns mitgeteilt, dass die Geschäftsführung des Wohnfonds versuchen wird, die Kosten für die Räumung den SoliLa! Aktivist_innen anzuhängen. Weiterlesen

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